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Headless CMS vs. WordPress (2026): Was ist besser für SEO & Performance?

Headless klingt nach Zukunft – WordPress nach Standard. Hier ist die ehrliche Entscheidungshilfe: Kosten, Workflow, SEO, Performance und Wartung.

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Dennis Link

Autor

Die Frage „Headless CMS oder WordPress?" taucht in fast jedem Relaunch auf. Die gute Nachricht: Es gibt kein „immer besser". Die beste Lösung hängt von deinem Team, deinem Content-Workflow, deinen Performance-Zielen und deinem Budget ab.

Was bedeutet „Headless CMS" überhaupt?

Headless bedeutet: Content wird im CMS verwaltet, aber die Website (Frontend) wird separat gebaut – z.B. mit Next.js/React. Das CMS liefert Inhalte per API. Ergebnis: mehr Freiheit im Frontend, oft bessere Performance – aber auch mehr Technikaufwand.

SEO: Was ist besser – Headless oder WordPress?

SEO hängt nicht am CMS-Label. Es hängt an: sauberem HTML, Indexierbarkeit, Pagespeed, Informationsarchitektur, interner Verlinkung und Content-Qualität. Beide Welten können stark sein – wenn sie richtig umgesetzt sind.

WordPress punktet oft bei:

  • • Redaktions-Workflow (viele kennen es schon)
  • • Plugins (Sitemaps, Redirects, SEO-Checks)
  • • Schnellem Setup für Content-lastige Sites

Headless punktet oft bei:

  • • Performance / Core Web Vitals (bei gutem Frontend)
  • • Flexiblen Komponenten (Design-System, Landingpages)
  • • Multichannel (Website + App + Screens + Tools aus einem Content-Pool)

Die wichtigste Frage: Wer pflegt Inhalte – und wie oft?

Wenn ihr wöchentlich Blogposts veröffentlicht und ein kleines Team habt, ist ein schlanker, stabiler WordPress-Setup oft ideal. Wenn ihr viele Landingpages, Komponenten und Integrationen habt (z.B. Produktdaten, CRM, Personalisierung), spielt Headless seine Stärke aus.

Kurz-Entscheidungshilfe:

  • • WordPress, wenn: kleines Team, schnelle Pflege, Standard-Content, wenig Spezialfeatures
  • • Headless, wenn: Performance/UX Priorität, viele Komponenten, Integrationen, Skalierung
  • • Hybrid, wenn: WordPress als CMS + modernes Frontend (z.B. Next.js)

Fazit: Wähle das System, das dein Team stark macht

Die beste Lösung ist die, die ihr dauerhaft pflegen könnt – ohne dass SEO, Performance oder Sicherheit leiden. Wenn du willst, können wir anhand deiner Anforderungen (Team, Ziele, Budget) eine klare Empfehlung ableiten.